10 Jahre interdisziplinäres Zentrum für Palliativmedizin

30. August 2019

Einladung zur Jubiläumsfeier

Datum: 30.08.2019
Uhrzeit: 14.30 Uhr 
Ort: AGAPLESION MARKUS KRANKENHAUS, Aula (Haus F)

Nach 10 Jahren ist das Interdisziplinäre Zentrum für Palliativmedizin (IZP) am AGAPLESION MARKUS KRANKENHAUS fest verankert. Hervorgegangen aus einer der ersten Einrichtungen für Palliativmedizin bundesweit, dem „Hospital für Palliative Medizin", sind wir auch mit der Stadt Frankfurt und ihren Bürgern stark verbunden.

Neben der Fürsorge für unsere Patienten und ihre Angehörigen, sehen wir uns auch gegenüber der Gesellschaft in der Verantwortung, dem Thema „Sterben und Tod" einen würdevollen und menschlichen Rahmen zu geben. Wir begreifen dies als Teil des Lebens und möchten Leiden, welche im Rahmen von schweren Krankheiten entstehen, frühzeitig durch eine gute palliative Versorgung lindern. Dabei liegt uns eine enge Kooperation mit allen anderen Einrichtungen in der ambulanten und stationären palliativmedizinischen Versorgung sowie mit den Hospizen und den ehrenamtlichen Hospizdiensten in Frankfurt und Umgebung am Herzen. Die Gesellschaft in einer internationalen und wachsenden Stadt wie Frankfurt verändert sich. Sie wird vielfältiger und die Menschen sind weniger an christlich-religiöse Traditionen gebunden. Vielmehr hat jeder sein eigenes Lebenskonzept und gerade die spirituelle Begleitung muss sich daher an die jeweilige Kultur und Überzeugung anpassen. Umso wichtiger ist für uns die Verankerung unserer Arbeit in den christlichen Werten der „Agape" (Nächstenliebe), um unsere Patienten individuell und ganzheitlich versorgen zu können. Hierfür steht unser multiprofessionelles Team mit seinem interdisziplinären Ansatz.

Die Veranstaltung wird zunächst mit einem ganz besonderem transformalem Kunstprozess von Joachim Kreutz, einem Bildhauer, Steinmetz und Trauerbegleiter, gestartet. Dabei können sich alle Teilnehmenden selbstständing einbringen, indem durch das Hinzufügen von Ton an einer Skulptur das Thema „Veränderung" mitgestaltet und belebt werden kann. Weiter geht es dann mit einem Vortrag von Dr. Henning Scherf zum Thema "Der Tod - ein gesellschaftliches Thema" und einem Theaterstück des Galli Theater Wiesbadens mit dem Titel "Und es ist gut". Im Anschluss kann sich bei einem gemeinsamen Umtrunk und Essen ausgetauscht werden.