Frankfurter Diakonie-Kliniken
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Die Geschichte der Frankfurter Diakonie-Kliniken ■


Zu den Frankfurter Diakonie-Kliniken haben sich Bethanien-, Diakonissen- und Markus-Krankenhaus zusammengeschlossen. Der Zusammenschluss soll der ganzheitlichen Hinwendung zum Menschen - medizinisch, pflegerisch und seelsorgerlich, entsprechend der christlichen Werteorientierung - in Frankfurt eine Perspektive verschaffen: Fachliche Kompetenz soll so auf Dauer verankert, Synergien genutzt und klare Strukturen zum Wohle des Patienten entwickelt werden.

Mit Theodor Fliedner und seiner Frau Friederike begann 1836 in Düsseldorf-Kaiserwerth die Diakonissenbewegung. Junge Frauen, die Diakonissen werden wollten, wurden von Ärzten und Krankenschwestern in der Krankenpflege ausgebildet.

Die Methodisten wurden von John Wesley (1703-1791), einem anglikanischen Pfarrer, englischen Reformator und Straßenprediger geprägt. Vier Prediger gründeten 1874 den Bethanien-Verein. Das Bethanien-Krankenhaus "Im Prüfling" wurde 1908 eröffnet. Der Bethanien-Verein bildet heute das selbstständige Diakoniewerk Bethanien e.V. innerhalb der evangelisch-methodistischen Kirche.

1861 kamen Diakonissen aus Karlsruhe nach Frankfurt, um Kranke zu pflegen und für Arme zu sorgen. Der Frankfurter Diakonissenverein wurde gegründet und fünf Jahre später durch die Stadt Frankfurt genehmigt. Er ist evangelisch-lutherisch geprägt. 1870 gründete man das Frankfurter Diakonissenhaus. Das Diakonissen-Krankenhaus hat hier seinen Ursprung.

Das Markus-Krankenhaus geht auf den 1876 gegründeten Bockenheimer Diakonissenverein zurück. Er hatte die Gemeindepflege zum Ziel. 1891 erbaute er in der Falkstraße ein Diakonissenheim mit Schwesternwohnungen und 15 Krankenhausbetten.

Diakonissen- und Markus-Krankenhaus sind Akademische Lehrkrankenhäuser der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Zusätzlich sind alle drei Standorte Akademische Lehrkrankenhäuser der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt und der Universität Pécs, Ungarn - Fakultät für Gesundheitswissenschaften.

Insgesamt versorgen die Frankfurter Diakonie-Kliniken mit ihren etwa 875 Betten pro Jahr mehr als 30.000 Patienten.

Altenhilfe

In der Markus Diakonie haben die Frankfurter Diakonie-Kliniken ihre spezifischen Kenntnisse und die Spezialisten der Altenhilfe zusammengefasst und vom Krankenhausbetrieb abgetrennt. Sie betreibt in Frankfurt zukünftig vier Pflegeeinrichtungen, was ein wirtschaftliches Handeln erlaubt:

- Haus Saalburg in Frankfurt-Bornheim mit 73 Pflegeplätzen und Service für zukünftig 53 Seniorengerechte Wohnungen
- Oberin-Martha-Keller-Haus in Frankfurt-Sachsenhausen mit 90 Pflegeplätzen
- Schwanthaler Carrée in Frankfurt-Sachsenhausen (im Bau) mit zukünftig 50 Pflegeplätzen und Service für ca. 85 Seniorengerechte 
  Wohnungen
- SeniorenResidence Mühlberg in Frankfurt-Sachsenhausen (im Bau), zukünftig Service für ca. 100 Residenzwohnungen

 



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