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Menschen kommen in unsere Kliniken mit dem Wunsch nach Heilung. Manchmal stoßen sie dabei schmerzlich an die Grenzen medizinischen Tuns und an die Grenzen menschlichen Lebens. Das Erleben dieser Grenzen und die Begegnung mit Sterben und Tod löst vor allem bei den unmittelbar Betroffenen vielfältige Sorgen und Gefühle aus.
Gott hat uns Menschen sterblich geschaffen, das ist manchmal schwer zu ertragen. Gott schenkt uns Menschen aber auch Mut und Kraft, so dass Heilsames entstehen und Tröstliches entdeckt werden kann.
Die Seelsorge in unseren Krankenhäusern bietet unabhängig von Konfessions- und Religionszugehörigkeit Hilfe und Begleitung an. Dazu gehören neben dem Gespräch: Gebet und Segen, Feier des Abendmahls, Krankenkommunion und Krankensalbung am Bett des sterbenden Menschen. Krankenhausseelsorge sieht ihre Aufgabe darin, Not mit auszuhalten und da zu sein. Sie erinnert daran, dass Gott der Ursprung und das Ziel unseres Lebens ist und dass es über den Tod hinaus Hoffnung gibt.
Die Krankenhausseelsorge lädt trauernde Angehörige zu Gedenkgottesdiensten in die jeweilige Krankenhauskapelle ein und vermittelt Hilfen bei der Trauerverarbeitung.
Abschied von Verstorbenen
In unseren Krankenhäusern haben Sie die Möglichkeit, sich angemessen und würdevoll von Ihren verstorbenen Angehörigen zu verabschieden. Sie können dies im Krankenzimmer oder im Abschiedsraum tun. Auf Wunsch veranlasst das Pflegepersonal die Aufbahrung und begleitet die Angehörigen in unsere eigens gestalteten Abschiedsräume. Diese stehen Menschen aller Religionen und Weltanschauungen zur Verfügung. Die Krankenhausseelsorge bietet Begleitung an: Verabschiedung mit Segnung des Verstorbenen und Gebet für die Angehörigen. Mitarbeitende aus Pflege und Medizin vermitteln Ihnen gerne den Kontakt zur Seelsorge.
Trauernde Eltern auf der Entbindungsstation
Der Tod eines Kindes im Zusammenhang mit Schwangerschaft und Geburt ist für betroffene Eltern eine schmerzliche Erfahrung. Im Markus-Krankenhaus sollen Eltern sich in dieser Situation nicht alleine fühlen. Die betreuenden Hebammen, Ärztinnen und Ärzte, Schwestern, Pfleger, Seelsorgerinnen und Seelsorger stehen begleitend zur Seite, um den Abschied von einem verstorbenen Kind so erträglich wie möglich zu machen.
Es besteht die Möglichkeit zu einer persönlich gestalteten Abschiedsfeier mit Segnung des verstorbenen Kindes und Gebet für trauernde Eltern, Geschwisterkinder und Großeltern. Über die Möglichkeiten der Bestattung eines nichtbestattungspflichtigen Kindes informieren die Mitarbeitenden der gynäkologischen Abteilung sowie die Mitarbeitenden der Krankenhausseelsorge.
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