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Die Prostata besteht aus einer Vielzahl von Drüsen und Ausführungsgängen, die alle in die Harnröhre münden. Ihre normale Größe und Form entspricht der einer Kastanie. Sie ist unmittelbar unterhalb der Harnblase und oberhalb des äußeren Schließmuskels lokalisiert. Bei der Ejakulation wird ein Sekret, welches in den Prostatadrüsen produziert wird, der Samenflüssigkeit beigemengt. Durch rhythmische Kontraktion der Prostatamuskulatur kommt es zum Samenerguss.
Viele Männer über 50 Jahre - und ab 60 Jahre bereits jeder zweite - leiden an einer gutartigen Prostatavergrößerung, der so genannten Benignen Prostata-Hyperplasie (BPH). Gründe dafür sind hauptsächlich hormonelle Umstellungen im zunehmenden Alter. Die gutartige Wucherung drückt auf die Harnröhre und Blase. Das verursacht typische Beschwerden wie häufiges Wasserlassen mit schwachem Harnstrahl, plötzlicher starker Harndrang bis hin zum völligen Harnverhalt. Je früher ein Urologe konsultiert wird, desto höher ist die Chance einer erfolgreichen Behandlung.
Die Behandlungsmöglichkeiten der BPH reichen von frei verkäuflichen, pflanzlichen Arzneimitteln über verschreibungspflichtige Medikamente bis hin zum endoskopischen Verfahren, wie z. B. der transurethralen Resektion der Prostata (TUR-Prostata). Bei diesem klassischen Verfahren entfernt der Operateur endoskopisch Teile der Prostata mit einem Resektionsinstrument. Geschnitten wird hierbei mit elektrischem Strom. Es ist ein Aufenthalt von ca. 5-7 Tagen erforderlich. Es gibt jedoch Patientengruppen, die für diesen Eingriff nicht geeignet sind. Dazu zählen Patienten, die blutverdünnende Medikamente einnehmen müssen oder für die eine lange Narkose aus gesundheitlichen Gründen nicht vertretbar wäre.

Die GreenLight Lasertherapie ist eine moderne, minimal-invasive Methode zur Behandlung der BPH. Mit einem Endoskop wird eine Laserfaser durch die Harnröhre an die Prostata gebracht. Dort wird die Laserenergie abgegeben. Das überschüssige Gewebe wird blutungsfrei verdampft bzw. vaporisiert. Nach dem Eingriff kann der Urin wieder ungehindert aus der Blase in die Harnröhre abfließen. Innerhalb von ein bis zwei Tagen nach der Operation kann der einliegende Katheter entfernt und der Patient nach Hause entlassen werden.
Der GreenLight Laser erzeugt mit seiner speziellen Wellenlänge von 532 nm sichtbares grünes Licht. Dieses „Grünlicht" nimmt den roten Blutfarbstoff auf, so dass die Operation nahezu unblutig erfolgen kann. Daher können auch Patienten aus den genannten Risikogruppen mit dieser Therapie erfolgreich behandelt werden.
Die komplikationsarme GreenLight Lasertherapie wird seit Mai 2005 am Markus-Krankenhaus angeboten. Es entstehen für die Patienten unabhängig von ihrem Versicherungsstatus keinerlei Kosten oder Zuzahlungen.
Weitere Informationen über die GreenLight Lasertherapie erhalten Sie im Internet unter http://www.greenlighthps.de oder über Dr. med. Martin Hatzinger Sektionsleiter minimal-invasive Urologie Tel. (069) 95 33 - 26 95 Fax (069) 95 33 - 26 83 martin.hatzinger@fdk.info
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