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Neurologischer funktionsbereich ■


 Der Funktionsbereich Neurologie im Markus-Krankenhaus besteht seit 1987. Die überwiegende Zahl der Patienten wird von den Fachabteilungen des Hauses zur Abklärung neurologischer Störungen vorgestellt.

Zu speziellen diagnostischen oder therapeutischen Fragestellungen können Patienten nach vorheriger Absprache auch stationär aufgenommen werden.

Die Neurologie befasst sich mit allen organisch bedingten Erkrankungen des Gehirns, des Rückenmarks, des peripheren Nervensystems sowie der Muskulatur.

■ Diagnostisches Spektrum

Schlaganfälle
Hirnblutungen
Tumore
Entzündliche Erkrankungen (z.B. Meningitis, Borreliose, Multiple Sklerose)
Bewusstseinsstörungen (z.B. durch Epilepsien)
Parkinson
Bandscheibenerkrankungen
Schädigungen durch Unfälle (z.B. Schädelhirntrauma, Verletzung peripherer Nerven)
Störungen durch Stoffwechselerkrankungen (z.B. Neuropathie bei Diabetes mellitus, Dialyse)
Nebenwirkungen von Medikamenten (z.B. Chemotherapie)
Kopfschmerzen, Schwindel
Neurologische Komplikationen bei anderen organischen Grunderkrankungen, z.B. aus dem internistischen, gynäkologischen oder unfallchirurgischen Fachgebiet.

■ Diagnostische Leistungen
 
EEG: Ableitung des Enzephalogramms
Langzeit-EEG

Neurographie: Messung aller sensiblen und motorischen Nervenleitungen
FAN: Funktionsdiagnostik des autonomen Nervensystems

Evozierte Potenziale: Ableitung von elektrischen Impulsen, die im Gehirn durch Sinnesreize entstehen, z.B. VEP: für die Sehbahn, AEP: Verschaltung der Hör- und Gleichgewichtsnerven im Hirnstamm, SEP: Verlauf der sensiblen Leitungsbahn von den Gliedmaßen über das Rückenmark zum Gehirn.

EMG: Elektromyogramm

Lumbalpunktion

Alle weiteren notwendigen diagnostischen Maßnahmen werden in enger Abstimmung mit den anderen Abteilungen des Hauses durchgeführt, z.B. Laboruntersuchungen, Röntgenaufnahmen, Computertomogramm, MRT.

Die sich aus der Diagnostik ergebenden therapeutischen Maßnahmen werden soweit als möglich im Hause durchgeführt.
Falls notwendig, werden die Patienten für weiterführende Untersuchungen oder therapeutische Interventionen an Spezialeinrichtungen weiter verwiesen.

■ Kooperationspartner

Niedergelassene Ärzte und Krankenhäuser im Rhein-Main-Gebiet

 



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