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Behandlungsmethoden ■


Am Wirbelsäulenzentrum Bethanien sind wir auf verschiedene hochmoderne Methoden spezialisiert. Unter anderem bieten wir folgende allgemeine und spezielle orthopädische Leistungen an:

■ Bandscheibenoperation, endoskopisch
Bei der endoskopischen Bandscheibenoperation wird ein dünnes Röhrchen zur Bandscheibe geführt. Mit kleinsten Zangen wird der vorgefallene Teil des Gallertkerns entfernt. Diese minimal-invasive Methode ist für den Patienten besonders schonend.

■ Bandscheibenoperation, mikroskopisch
Abhängig von der Lokalisation des Bandscheibenvorfalls kann es erforderlich sein, das verlagerte Bandscheibengewebe mit Hilfe eines stark vergrößernden Operationsmikroskops zu entfernen. Wir verfügen über eines der modernsten Mikroskope, die es momentan auf dem Markt gibt.

■ Bandscheibenprothesen
Die Bandscheibenprothese ist ein künstlicher Bandscheibenersatz aus einer Kombination von Metall und Kunststoff. Sie wird als Ersatz für eine degenerativ veränderte Bandscheibe eingesetzt. Ziel ist, den Rückenschmerz zu beseitigen und gleichzeitig die natürliche Beweglichkeit der Wirbelsäule zu erhalten.

■ Chirotherapie
Die Chirotherapie ist die Behandlung von rückbildungsfähigen Funktionsstörungen der Wirbelsäule und der Gelenke durch spezielle Handgriffe. Die Diagnose erfolgt durch genaue Untersuchung von Hand, wobei der erfahrene Chirotherapeut sofort die Problemzonen ertastet.

■ Dekompressionsoperation bei Spinalkanalstenose
Ziel dieses Verfahrens ist es, den verengten Wirbelkanal zu erweitern. Das geschieht entweder durch Entfernung der einengenden Strukturen, oder durch Stabilisierung mittels Schrauben.

■ Facettengelenksinfiltration
Bei dieser Behandlung werden schmerz- und entzündungshemmende Medikamente in die den Schmerz verursachenden Wirbelgelenke (Facettengelenke) eingebracht.

■ Fusionsoperationen in TLIF-, ALIF- und PLIF-Technik
Bei manchen Erkrankungen der Lendenwirbelsäule ist eine Operation zur Verbindung der Wirbelkörper unvermeidbar. Häufig muss neben dem Einbringen von Schrauben auch die degenerierte Bandscheibe entfernt werden. An ihrer Stelle werden Titankörbchen zur Stabilisierung des Bandscheibenfaches eingebracht. Je nach Platzierung der Körbchen unterscheidet man zwischen ALIF, PLIF oder TLIF.

■ IDET (Intradiskale Elektrothermale Therapie)
Unter der thermischen Bandscheibenfestigung (IDET) versteht man eine Methode, durch die das weiche Gewebe im Bandscheibenring durch Erhitzen gefestigt und zugleich die neu eingewachsenen Nerven und Gefäße zerstört werden. So erhält die Bandscheibe ihre Stabilität zurück und die Schmerzen verschwinden.

■ Korrekturoperation bei Skoliosen/Kyphosen
Hierbei werden Teile der Wirbelsäule versteift. Der Zugang erfolgt entweder vom Bauchraum oder vom Rücken aus. Rippenbuckel und Lendenwulst können durch beide Zugangswege fast vollständig beseitigt werden.

■ Kryotherapie
Als Kryotherapie (Vereisungstherapie) bezeichnet man den gezielten Einsatz von Kälte, um einen therapeutischen Effekt zu bewirken. Über eine kleine Sonde werden minimal-invasiv die Zwischenwirbelgelenke und die zuführenden Nerven vereist. Die Patienten verlieren ihre typische Schmerzsymptomatik.

■ Kyphoplastie
Hier wird durch eine Kanüle ein Ballonkatheter in den eingebrochenen Wirbelkörper eingeführt. Durch den Ballon wird ein Hohlraum geschaffen, der im Anschluss wie bei der Vertebroplastie mit Knochenzement aufgefüllt wird. So wird der Wirbel stabilisiert.

■ Minimal-invasive Spondylodesen
Bei dieser Methode werden durch kleine Stiche Drähte eingebracht, über die später Schrauben geschoben werden. Nach exakter Schraubenlage werden diese mittels eines Längsstabes verbunden. Dieses schonende Verfahren ist jedoch nicht immer anwendbar.

■ Nervenwurzelinfiltration
Bei dieser Methode werden die Nervenwurzeln der Wirbelsäule zielgenau mit schmerz- und entzündungshemmenden Medikamenten umspült.

■ Tumoroperationen
Bei primären Tumoren und adäquater Erstoperation eine Heilung erzielt werden.
Metastasen werden vor allem dann operativ behandelt, wenn eine Instabilität auftritt, ein Knochenbruch droht, oder eine Nervenlähmung auftritt. Ziel dieser Operation ist neben einer Entlastung des Rückenmarkes und Stabilisation vor allem eine Wiederherstellung der Lebensqualität.

■ Vertebroplastie
Die Vertebroplastie ist ein Verfahren zur Behandlung von Brüchen aufgrund von Osteoporose oder Tumoren. Dabei wird versucht, den Verlust an Knochenmasse durch Einspritzen von zunächst flüssigem Knochenzement wieder auszugleichen. Innerhalb weniger Minuten härtet der Zement aus. Dadurch kommt es zu einer inneren Stabilisierung des Knochens und zu einer schnellen Schmerzlinderung.

Eine ausführliche Beschreibung der Behandlungsmethoden haben wir für Sie als PDF-Datei zusammengestellt.



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